Rechenschaftsberichte

Jahresbericht 2016
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des für besondere Leistungen ausgelobten Alfred-Kärcher-Preises fand am 27. Oktober 2016 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 75 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt.

Die Begrüßung der Anwesenden hatte der Rektor der Hochschule Pforzheim, Herr Prof. Dr. Ulrich Jautz, übernommen. 

Für den Festvortrag konnten wir Herrn Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG und Mitglied des Kuratoriums der MEYER – STIFTUNG, gewinnen. Herr Hartmut Jenner sprach über das Thema „Das Familienunternehmen Kärcher: Erfolgsfaktoren eines nachhaltigen Wachstums“ lebendig, anschaulich  und mit großem Wissen über die Unternehmens-politik.

Aufgrund ihrer exzellenten Leistungen im Studium  wurde der Thomas-Gulden-Preis in diesem Jahr Frau Tanja Schillinger, Bachelor of Science (B.Sc.), Herrn Andreas Boll, Bachelor of Science (B.Sc.), Master of Arts (M.A.), und Frau Viviane Harder, Bachelor of Science (B.Sc.), verliehen.

Tanja Schillinger stellte ein Controllinginstrument zur Entwicklung eines umweltfreundlichen Unternehmens vor. Andreas Boll zeigte in einer empirischen Analyse die Goodwill-Bilanzierung im Konzernabschuss kapitalmarktorientierter Unternehmen auf. Viviane Harder untersuchte in einer praxisorientierten Arbeit die sinnvolle Zwischennutzung leer stehender Räume. Dieser Sachverhalt wurde in der Literatur bislang nicht fundiert analysiert und dargestellt.  

Die Arbeiten von Tanja Schillinger und Andreas Boll sind als Band 17 und 18 in der Schriftenreihe der Meyer Stiftung veröffentlicht worden.

Für besondere und herausragende Leistungen wird der  Alfred-Kärcher-Preis Frau Jennifer Haas  zuerkannt. Sie hat trotz familiären Problemen eine überragende Studienleistung erbracht und sich in vielfältiger Weise sozial engagiert.

Die Ausgaben der Stiftung, insbesondere für die  Unterstützung in Not geratener Studierender, auch ausländischer, aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen liegen im Jahre 2016 bei rund € 57.000 und damit rund € 18.000  über  dem Niveau des Vorjahres. Die Unterstützung bedürftiger und in Not geratener Studierender lag bei knapp  € 34.000 und damit € 11.000 über dem Vorjahr.

 Die gesamten Ausgaben der Stiftung seit der Gründung vor rund 12 Jahren für die Auszeichnung von
Thomas-Gulden-Preisträgern und die Förderung mehr als 75 Studierenden liegen bei rund  € 500.000.

Aus der beigefügten Jahresrechnung ergibt sich, dass das Stiftungsvermögen im Jahre 2016 sich von rund € 1.021.000  um rund € 12.000 auf rund € 1.033.000 erhöht hat. Die rückzahlbaren unverzinslichen Zuschüsse an 9 Studierende betragen  rund  € 16.700.

Beim Depotbestand handelt es sich nun in der Hauptsache um Anlagen in verschiedenen Stiftungsfonds.

Stuttgart, den 23. April 2017
(Geschäftsführender Vorstand)                         

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Jahresbericht 2015
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des für besondere Leistungen ausgelobten Alfred-Kärcher-Preises fand am 15. Oktober 2015 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 100 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt.
Die Begrüßung der Anwesenden hatte der Rektor der Hochschule Pforzheim, Herr Prof. Dr. Ulrich Jautz, übernommen. 
Herr Wolfgang Beyerle, ehemaliger Vorsitzender des Kuratoriums, berichtete in einem Rückblick über die vergangenen 10 Jahre seit der Gründung der Stiftung im April 2005 (siehe dazu auch die Dokumentation). So wurden rund 75 in Not geratene in- und ausländische  Studierende aller Fakultäten mit einem Stipendium unterstützt, damit sie ihr Studium erfolgreich abschließen konnten. Für herausragende Studienleistungen wurden 21 Studierende mit dem Thomas-Gulden-Preis und für besondere Leistungen 6 Studierende mit dem Alfred-Kärcher-Preis ausgezeichnet.
Die Stiftung freut sich besonders, dass Herr Andreas Huber, Vorstand der DESERTEC Foundation, Mitglied der Deutschen Gesellschaft des CLUB OF ROME, Geschäftsführer der GLOBAL MARSCHAL PLAN Foundation, den Festvortrag übernommen hat. Herr Andreas Huber war der erste Stipendiat der Stiftung. Er sprach über das hochinteressante Thema: „Enkeltaugliche Zukunft? Warum die Frage der Energieerzeugung zur Überlebensfrage für 10 Milliarden Menschen wird!?“
Aufgrund ihrer exzellenten Leistungen im Studium wurde der Thomas-Gulden-Preis in diesem Jahr Frau Tamara Ries, Bachelor of Science (B.Sc.),  und Herrn Kevin Blum, Bachelor of Science (B.Sc.), verliehen. Frau Ries berichtete über „Nachhaltigkeit von Fast Close im Daimler-Konzern“. Herr Blum erläuterte das in der Praxis überaus wichtige ertragsteuerliche Problem „Die Anwendung des § 6 Außensteuergesetz (AStG) zur Wegzugsbesteuerung natürlicher Personen“, das zu gravierenden steuerlichen Folgen für die davon betroffenen Personen führen kann.
Die Verleihung des Alfred-Kärcher-Preises für besondere Leistungen an Frau Lisa Hofmann war auch ein besonderer und emotionaler Höhepunkt unseres Abends. Frau Lisa Hofmann hat als sehr junge und  allein erziehende Mutter die Fachhochschulreife nachgeholt und ohne jeden Fehlversuch das Studium in der Regelstudienzeit mit der Note „Gut“ bestanden!
Die studentische Vereinigung Werbeliebe e.V. an der Hochschule unterstützt die Stiftung seit dem Jahre 2010 mit Blutspendeaktionen, deren Erlös der Stiftung als Spende zur Verfügung gestellt werden. Dafür wurde sie als Mäzen der Meyer – Stiftung ausgezeichnet!
Die Ausgaben der Stiftung, insbesondere für die  Unterstützung in Not geratener Studierender, auch ausländischer, aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen liegen im Jahre 2015 bei rund € 39.000 und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die gesamten Ausgaben der Stiftung seit der Gründung vor rund 10 Jahren für die Auszeichnung von Thomas-Gulden-Preisträgern und die Förderung mehr als 75 Studierenden liegen bei rund € 450.000.
Aus der  beigefügten Jahresrechnung ergibt sich, dass das Vermögen im Jahre 2015 sich von rund € 509.000 auf rund € 1.020.000 erhöht hat. Aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Stiftung wurde von den Stiftern eine Sonderzahlung in den Grundstock der Stiftung zur Stärkung der Kapitalbasis mit € 500.000 geleistet.
Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Wegen des extrem niedrigen Zinsniveaus erwiesen sich Sparbriefe bzw. Zertifikate als vernünftige Kapitalanlage ohne Risiko für die Stiftung.

Stuttgart, den 10. März 2016

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Jahresbericht 2014
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des für besondere Leistungen ausgelobten Alfred-Kärcher-Preises fand am 9. Oktober 2014 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 100 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt.
Die Begrüßung der Anwesenden hatte der neu gewählte Rektor der Hochschule Pforzheim, Herr Prof. Dr. Ulrich Jautz, übernommen.
Für den Festvortrag konnten wir den Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Herrn Uwe Hück, gewinnen. Er referierte vor den zahlreichen Gästen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Forschung über das Thema  „Mitbestimmung heißt Verantwortung – wir brauchen Gewinne, um das Soziale zu verteidigen! Das war einer der Höhepunkte aller bisherigen Preisverleihungen.
Aufgrund ihrer exzellenten Leistungen im Studium wurde der Thomas-Gulden-Preis in diesem Jahr Herrn Christian Kern, Bachelor of Science (B.Sc.),  und Frau Caroline Hauber, Master of Arts (M.A.) verliehen. Herr Kern berichtete über seine Bachelor-Thesis, einem komplexen Thema aus dem Bereich der internationalen Rechnungslegung. Frau Hauber erläuterte das in der Praxis überaus wichtige ertragsteuerliche Problem der Behandlung des Nießbrauchs an Personenhandels-gesellschaftsanteilen.
Die Verleihung des Alfred-Kärcher-Preises für besondere und herausragende Leistungen an Frau Dr. Viktoria Göbel war auch ein besonderer Punkt unseres Abends. Frau Dr. Göbel, eine gebürtige Pforzheimerin, Thomas-Gulden-Preis-Trägerin vom Wintersemester 2009/2010, hat herausragende Studien- und akademische Leistungen vorzuweisen. Sie berichtete über ihre an der University of Edinburgh geschriebene Dissertation „Corporate Intellectual Capital Reporting: the Case of Germany“, u.a. einer empirischen Untersuchung börsennotierter Unternehmen in Deutschland.
Die Ausgaben der Stiftung, insbesondere für die Unterstützung in Not geratener Studierender, auch ausländischer, aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen liegen im Jahre 2014 bei rund € 44.000 und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die gesamten Ausgaben der Stiftung seit der Gründung vor rund neun Jahren für die Auszeichnung von Thomas-Gulden-Preisträgern und die Förderung mehr als 50 Studierenden liegen bei rund  € 420.000.
Die beigefügte Jahresrechnung zeigt, dass das Vermögen im Jahre 2014 sich von rund € 482.000 des auf rund € 509.000 erhöht hat (Saldenbestätigungen liegen vollständig vor). Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Wegen des extrem niedrigen Zinsniveaus erwiesen sich Sparbriefe bzw. Zertifikate als vernünftige Kapitalanlage ohne Risiko für die Stiftung. Die Sache mit den AHB-Genussscheinen ist noch nicht erledigt. Eine Musterklage ist beim Landgericht Frankfurt anhängig, das Urteil zeitlich nicht absehbar. Die Verwaltungskosten betreffen im wesentlichen Portokosten, Bank- und Depotgebühren.

Stuttgart, den 21. März 2015

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Jahresbericht 2013
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des für besondere Leistungen ausgelobten Alfred-Kärcher-Preises fand am 10. Oktober 2013 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 100 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt. In diesem Jahr war wieder der geschäftsführende Vorstand dabei.
Für den Festvortrag konnten wir Herrn Dipl.-Kfm. Dr. Hans Eberhard Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Witzenmann GmbH, gewinnen. Er sprach über das Thema „Erfolgsfaktoren eines großen Familienunternehmens am Beispiel der Witzenmann-Gruppe“.
Mit dem Thomas-Gulden-Preis wurden Lena Petz, Fatma Ünal und Moritz Kappler  aufgrund ihrer exzellenten Studienleistungen ausgezeichnet. Sie berichteten über ihre Bachelor- und Master-Thesen, die sich mit komplexen Themen aus der internationalen Rechnungslegung und dem Controlling  befassten. Anschließend erläuterte Frau Laartz die Organisation der bisher einzigen und ungewöhnlich erfolgreichen Typisierungsaktion für eine an Leukämie erkrankten Studierende.
Der Alfred-Kärcher-Preis wurde Claudia Trick verliehen. Sie war an Leukämie erkrankt und hatte nach einem langen Leidensweg mit ungewöhnlichem Willen ihre Krankheit nach rund drei Jahren  überwunden, das Studium danach  fortgesetzt und nun erfolgreich abgeschlossen.
Erstmals wurde für besondere Verdienste und großen persönlichen Einsatz zugunsten der Stiftung die Stiftungsnadel verliehen. Damit wurde die überragende Hilfe und Unterstützung zum Wohle der Stiftung von Herrn Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Alfred-Kärcher GmbH  Co. KG, gewürdigt. 
Die Ausgaben der Stiftung, insbesondere für die  Unterstützung in Not geratener Studierender, auch ausländischer, aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen liegen im Jahre 2013 bei rund € 55.000 und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die gesamten Ausgaben der Stiftung seit der Gründung vor rund neun Jahren für die Auszeichnung von Thomas-Gulden-Preisträgern und die Förderung mehr als 40 Studierenden  liegen deutlich über  €  350.000. Zwei Thomas-Gulden-Preisträger haben ihre Promotion im Jahre 2013  erfolgreich in Leipzig und Edinburg abgeschlossen.
Das Netzwerk STAY an der Hochschule wurde aufgelöst. Damit ist auch die Unterstützung des geschäftsführenden Vorstands durch Frau Grosse, bis auf Kleinigkeiten, beendet worden. 
Die beigefügte Jahresabrechnung zeigt, dass das Vermögen im Jahre 2013 sich von rund € 456.000 auf rund € 482.000 erhöht hat (Saldenbestätigungen liegen vollständig vor). Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Wegen des extrem niedrigen  Zinsniveaus erwiesen sich Sparbriefe bzw. Zertifikate als vernünftige Kapitalanlage ohne Risiko für die Stiftung. Die Sache mit den AHB-Genussscheinen ist noch nicht erledigt. Eine Musterklage ist beim Landgericht Frankfurt anhängig, das Urteil zeitlich nicht absehbar. Die Verwaltungskosten betreffen im wesentlichen Personalkosten, Bank- und Depotgebühren.
 

Stuttgart, den 21. April 2014


Jahresbericht 2012
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des für besondere Leistungen ausgelobten Alfred-Kärcher-Preises fand am 11. Oktober 2012 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 120 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt. Frau Grosse übernahm anstelle des erkrankten Vorstands die Leitung der Veranstaltung.

 

Für den Festvortrag konnten wir den neuen Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Pforzheim Calw, Herrn Stephan Scholl, gewinnen. Er sprach über das Thema:  „Der öffentliche Auftrag der Sparkassen – Plädoyer für gesellschaftliche Mitverantwortung einer Regionalbank“.

 

Mit dem Thomas-Gulden-Preis wurde Frau Lisa Röser, Bachelor of Science (B.Sc.), aufgrund ihrer exzellenten Studienleistungen ausgezeichnet. Sie berichtete über ihre Bachelor-Thesis, die sich mit einem komplexen Thema aus der internationalen Rechnungslegung befasste.

 

Der Alfred-Kärcher-Preis wurde dem Studierenden Kevin Blum für sein vielfältiges soziales Engagement an der Hochschule  verliehen.  Er referierte über „Das soziale Engagement des AStA an der Hochschule Pforzheim“ und zeigte dabei auch die Projekte auf, die er als Leiter des Sozialreferats ins Leben gerufen und betreut hatte. Dazu gehört auch eine studentische Blutspendeaktion zugunsten unserer Stiftung.   

 

Die Unterstützung in Not geratener Studierender, auch ausländischer, aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen (ohne Thomas-Gulden-Preis) liegt im Jahre 2012 bei rund € 52.000 und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (€ 57.000). Es handelt sich meist um tragische Fälle, bei denen das soziale Netz nicht greift. Auch einer an Multipler Sklerose erkrankten und verschuldeten Studierenden halfen wir, ihren Abschluss in dem Jahre 2013 doch noch zu erreichen. Die gesamten Ausgaben der Stiftung seit der Gründung vor knapp acht Jahren für die Förderung von 15 Thomas-Gulden-Preisträgern und mehr als 35 Studierenden  liegen deutlich über € 300.000.

 

Die Ausgaben der letzten Jahre für die Förderung und Unterstützung von Studierenden können in Zukunft nur geleistet werden, wenn es gelingt, weitere externe Spender und Sponsoren zu finden. Dafür und auch für die Entlastung des geschäftsführenden Vorstands konnte Frau Andreas Grosse, die auch das Netzwerk STAY an der Hochschule betreut, gewonnen werden. Sie hat  einen Teil der Aufgaben, vor allem den Kontakt zu Unternehmen usw., übernommen.
Die beigefügte Jahresabrechnung zeigt, dass das Vermögen im Jahre 2012 sich von rund € 424.000 auf rund € 456.000 erhöht hat, wobei auch die Summe der rückzahlbaren Zuschüsse gestiegen ist. Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Die Sache mit den AHB-Genussscheinen ist noch nicht erledigt. Eine Musterklage ist beim Landgericht Frankfurt anhängig, das Urteil zeitlich nicht absehbar. Die Verwaltungskosten betreffen im wesentlichen Personalkosten, Bank- und Depotgebühren.

 

Stuttgart, den 8. April 2013

Jahresbericht 2011

Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des erstmals für besondere Leistungen verliehenen Alfred-Kärcher-Preises fand am 6. Oktober 2011 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 120 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt. Für den Festvortrag ist es uns gelungen, Frau Diplom-Kaufmann Christine Kienhöfer, Mitglied des Hochschulrats und Geschäftsführerin der FELSS GmbH, zu gewinnen. Sie sprach über das Thema „Wenn Du ein Schiff bauen willst …“ oder: der Weg zu einer verschworenen Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Ziel.
Mit dem Thomas-Gulden-Preis wurde Herr Christian Friedel für seine herausragenden Leistungen, insbesondere seine Master-Thesis mit einem steuerlichen Thema, ausgezeichnet. Die Arbeit wurde als Band 10 der Schriftenreihe der Meyer-Stiftung veröffentlicht.
Der Alfred-Kärcher-Preis wurde an Frau Veronica Ranner für den Master mit Auszeichnung am Royal College of Art (RCA) in London über das völlig neuartige Gebiet der synthetischen Biologie und an Herrn Prof. Dr. Paul Pronobis, Thomas-Gulden-Preisträger 2006, für seine Promotion mit Summa Cum Laude an der Handelshochschule Leipzig über „Die Neugestaltung des Performance Reporting nach IFRS“ zu gleichen Teilen vergeben.
Die Unterstützung in Not geratener Studierender, auch ausländischer, aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen (ohne Thomas-Gulden-Preis) liegt im Jahre 2011 bei rund € 57.000 und damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (€ 62.000). Es handelt sich meist um tragische Fälle, bei denen das soziale Netz nicht greift. Auch einer an Multipler Sklerose erkrankten und verschuldeten Studierenden helfen wir, ihren Abschluss doch noch zu erreichen. Die gesamten Ausgaben der Stiftung seit der Gründung vor sieben Jahren für die Förderung von 14 Thomas-Gulden-Preisträgern und mehr als 30 Studierenden liegen bei rund € 300.000.
Die Ausgaben der letzten Jahre für die Förderung und Unterstützung von Studierenden können in Zukunft nur geleistet werden, wenn es gelingt, weitere externe Spender und Sponsoren zu finden. Dafür und auch für die Entlastung des geschäftsführenden Vorstands ist eine personelle Verstärkung notwendig, die einen Teil der Aufgaben, vor allem den Kontakt zu Unternehmen usw., übernimmt. Dies gilt um so mehr, weil auch der Geschäftsumfang stetig zugenommen hat.
Die beigefügte Jahresabrechnung zeigt, dass das Vermögen im Jahre 2011 sich von rund € 416.000 auf rund € 424.000 erhöht hat, wobei die Summe der rückzahlbaren Zuschüsse deutlich gestiegen ist. Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Die Sache mit den AHB-Genussscheinen ist noch nicht erledigt. Eine Musterklage ist beim Landgericht Frankfurt anhängig, das Urteil zeitlich nicht absehbar. Die Verwaltungskosten betreffen im wesentlichen Bank- und Depotgebühren.

 

Stuttgart, den 25. April 2012


Jahresbericht 2010
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des Heinrich Blanc-Förderpreises fand am 7. Oktober 2010 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 150 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt. Die Preisträger beider Stiftungen präsentierten dabei ihre Arbeiten. Den Festvortrag hielt Herr Wolf-Gerd Dieffenbacher, Geschäftsführender Gesellschafter der DIEFFENBACHER GMBH & CO KG, über „Herausforderungen eines mittelständischen Unternehmens durch die Globalisierung“. Die DIEFFENBACHER GMBH & CO KG ist ein weltweit tätiger Anbieter ganzheitlicher Systemlösungen für Holzplatten- und Umformtechnik, die sich mit diesem Problemkreis besonders auseinandersetzen muss. In diesem Jahr 2011 ist die Preisverleihung für den 6. Oktober geplant. Leider wird die Heinrich Blanc – Stiftung nicht dabei sein. Sie hat in Oberderdingen, am Sitz des Unternehmens, eine eigene, auf das Unternehmen zugeschnittene Preisverleihung vorgesehen.
Die Unterstützung in Not geratener Studierender aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen (ohne Thomas-Gulden-Preis) hat im Jahre 2010 deutlich zugenommen. Insgesamt wurden € 62.396.88 (Vorjahr: rund € 47.640.--) ausgegeben. Es handelt sich meist um tragische Fälle, bei denen das soziale Netz nicht greift. Hervorzuheben ist dabei die Unterstützung einer Leukämie erkrankten Studierenden, für die im Rahmen einer Typisierungsaktion ein geeigneter Knochenmarkspender gefunden werden konnte. Auch einen anderen an Krebs erkrankten Studierenden hat die Stiftung unterstützt.
Alle von uns geförderten Studierenden haben bislang ihr Studium erfolgreich abgeschlossen, teilweise mit Auszeichnung.
Auch eine Promotion mit der Note „Summa cum laude“ ist darunter.

Der Förderausschuss hat im Jahre 2009 beschlossen, die Unterstützung des Studium Generale mit dem Ablauf des Winter-Semesters 2009/2010 zu beenden. In diesem Jahr sind nun dafür keine Kosten mehr angefallen.
Die Ausgaben der letzten beiden Jahre für die Förderung und Unterstützung von Studierenden können in Zukunft nur geleistet werden, wenn es gelingt, weitere externe Spender und Sponsoren zu finden. Es ist auf der nächsten Versammlung mit dem Kuratorium darüber zu beraten, wie das Problem gelöst werden kann.
Die beigefügte Jahresabrechnung zeigt, dass das Vermögen im Jahre 2010 sich von rund € 401.000 auf rund € 416.000 erhöht hat. Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Die Sache mit den AHB-Genussscheinen ist noch nicht erledigt. Eine Musterklage ist beim Landgericht Frankfurt anhängig.
Die Verwaltungskosten betreffen im wesentlichen Bankgebühren und Kosten im Zusammenhang mit den oben erwähnten Genussscheinen.

Stuttgart, den 28. April 2011

Claus und Brigitte Meyer-Stiftung - Rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts – Stiftungsverzeichnis RP Stuttgart, Nr. 14 – 0563; Gemeinnützig nach der Bescheinigung des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften vom 16.8.2007 – AZ: 99033/33868

 

Geschäftsführender Vorstand
Prof. Dr. Claus Meyer
Bernsteinstr. 102
70619 Stuttgart
Telefon/Fax: 0711/4411488

 

 

Bankverbindung
BW Bank
Konto 498 04 94
Bankleitzahl 600 501 01

 

Prof. Dr. Claus Meyer
(Geschäftsführender Vorstand)

Jahresbericht 2009
Die Verleihung des Thomas-Gulden-Preises und des Heinrich Blanc-Förderpreises fand am 8. Oktober 2009 im sog. Aquarium der Hochschule vor rund 140 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens statt. Die drei Preisträger beider Stiftungen präsentierten dabei ihre Arbeiten. Den „großen“ Vortrag hielt der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats der Hewlett-Packard GmbH Deutschland, Herr Prof. Heribert Schmitz, über die „Rahmenbedingungen für ein Höchstmaß an Motivation, Innovation und Veränderungsbereitschaft“. Auf den beigefügten Ausschnitt aus der Pforzheimer Zeitung vom 10./11. Oktober 2009 darf verwiesen werden. Auch in diesem Jahr ist wieder eine gemeinsame Veranstaltung geplant und zwar am 7. Oktober 2010 in der Hochschule Pforzheim.

 

Die Unterstützung in Not geratener Studierender aller Fakultäten und die Gewährung von Zuschüssen hat im Jahre 2009 deutlich zugenommen. Insgesamt wurden € 47.640.-- (Vorjahr: rund € 30.900.--) ausgegeben. Es handelt sich meist um tragische Fälle, bei denen das soziale Netz nicht greift. Aber wir dürfen auch sagen, dass wir zwei hochbegabte, völlig mittellose Studierende beim Master-Studium im Ausland und zwar beim Royal College of Art (RCA) in London und beim Fashion Institut in Arnheim unterstützen. Mehrere von uns geförderte Studierende haben inzwischen das Studium erfolgreich abgeschlossen.
In diesem Jahr wird sich der Aufwand für Unterstützung voraussichtlich nicht erhöhen. Möglich war die Steigerung der Ausgaben gegenüber dem Vorjahr durch größere Spenden seitens der Familie der Stifter, insbesondere auch aus einem Nachlass.

 

Für das Studium Generale wurden im vergangenen Jahr rund € 3.023,- ausgegeben. Der Förderausschuss hat beschlossen, die Unterstützung des Studium Generale mit dem Ablauf des Winter-Semesters 2009/2010 zu beenden.

 

Das Projekt „Kinderbetreuung an der Hochschule“ wurde inzwischen eingerichtet. Die Stiftung steht für die Gewährung von Zuschüssen usw. bereit. Durch anderweitige Zuschüsse ist ein Engagement derzeit aber noch nicht erforderlich.

 

Die beigefügte Jahresabrechnung zeigt, dass das Vermögen im Jahre 2009 sich auf rund € 401.000 erhöht hat. Beim Depotbestand handelt es sich in der Hauptsache um festverzinsliche Wertpapiere. Die Sache mit den AHB-Genussscheinen ist noch nicht erledigt. Eine Musterklage ist beim Land-gericht Frankfurt anhängig.

 

Die Verwaltungskosten betreffen im wesentlichen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten im Zusammen-hang mit den oben erwähnten Genussscheinen.

 

Stuttgart, den 5. Mai 2010Prof. Dr. Claus Meyer
(Geschäftsführender Vorstand)