Presse

25.10.2010

 

Gute Visitenkarte für die Hochschule

Pforzheimer Kurier, 9. Oktober 2010



25.10.2010

 

Stiftungen zeichnen vier Studenten aus

Pforzheimer Zeitung, 9. Oktober 2010



10.09.2010

 

Probststraße: Jetzt wird’s Zeit für den Ochsen

Möhringen. Im September ist die Zufahrt zur Probststraße fertig. Einst war eine vierspurige Straße verhindert worden.



Hilfe für Claudia! Typisierung an der Hochschule

Helfen Sie mit - Aktion am 22. März: Die 26jährige Claudia, Studentin im Studiengang Werbung, ist an Leukämie erkrankt. Ihre einzige Hoffnung auf Heilung ist eine Stammzellentransplantation.

 

Hilfe für Claudia und andere!

 

 

Die Diagnose Leukämie ist für jeden ein Schock. Claudia, Studentin der Hochschule Pforzheim, traf diese Diagnose aus heiterem Himmel. Im Januar 2010 – Prüfungszeit an der Hochschule – änderte sich für die 26jährige Studentin der Werbung alles. Statt für das Examen lernen, kämpft sie jetzt um ihr Leben.

 

 

Unter der Schirmherrschaft von Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Oberbürgermeister Hager unterstützt die Hochschule Pforzheim Claudia bei ihrem Kampf gegen den Krebs und organisiert zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am Montag, 22. März 2010, eine Typisierungsaktion auf dem Campus der Hochschule an der Tiefenbronner Straße. Von 13 bis 17 Uhr kann sich jeder, der helfen möchte, in den Hörsälen W3.2.02 und W3.2.04, typisieren lassen. 

Die Typisierung ist kostenfrei!

 

 

 

Nach einer Ausbildung zur Verlagskauffrau begann Claudia im Oktober 2006 ihr Studium der Betriebswirtschaft/Werbung an der Hochschule Pforzheim. Die engagierte Studentin absol-vierte ihr Praxissemester in München und nutzte außerdem die Auslandskontakte der Hochschule, um ein Semester in Indo-nesien zu studieren. Als Claudia im Juli 2009 wieder nach Pforzheim kam, stand für sie der Studienabschluss auf dem Programm. Nur noch zwei Klausuren und die Abschlussarbeit trennen sie vom Ende des Studiums und dem Einstieg ins Be-rufsleben.

 

 

Während der Vorbereitungen auf die letzten Klausuren ihres Studiums registrierte Claudia erste Anzeichen ihrer Krankheit im Dezember 2009 nicht. Im Glauben, eine weitere Erkältung mache ihr das Leben schwer, suchte sie Ende Januar einen Arzt auf. Die Diagnose Leukämie traf sie völlig unerwartet und setzte ihren beruflichen Träumen und Zukunftsplänen vorerst ein Ende.

 

 

Claudia wurde sofort nach Tübingen überwiesen und muss zurzeit ihre zweite Chemotherapie bestehen. Die einzige Chance, die heimtückische Krankheit zu meistern, ist eine Stammzellentransplantation. Da ihre Familienangehörigen als Spender nicht in Frage kommen, sucht sie mit Hilfe der DKMS nach einem sogenannten genetischen Zwilling. Voraussetzung für eine Transplantation ist: Die Gewebemerkmale des poten-ziellen Spenders müssen nahezu mit Claudias identisch sein. Je mehr Menschen sich bei der DKMS als Spender registrieren lassen, desto größer sind die Heilungschancen für Claudia und andere Leukämieerkrankte.

10.03.2010

 

 

Typisierung an der Hochschule!

 

 

Einen genetischen Zwilling zu finden, ist schwierig und kostet viel Zeit. Zeit, die Leukämieerkrankte nur bedingt haben.
Die Hochschule führt in Kooperation mit der Deutschen Knochenmarspendedatei (DKMS) am

 

 

 

Montag, 22. März  2010, eine kostenfreie Typisierungaktion durch.In den Hörsälen W3.2.02 und W3.2.04 werden ab 13 Uhr Helfer vom Roten Kreuz die Registrierung übernehmen. Gesucht werden Spender deren Gewebemerkmale mit denen von Claudia nahezu identisch sind. Die Abnahme der geringen Menge Blut ist die Grundlage, um mit Hilfe von Laboruntersuchungen erste Einordnungen vornehmen zu können. Die Daten der potenziellen Spender werden bei der DKMS hinterlegt. Sie bilden die Hoffnungsquelle bei jeder Leukämieerkrankung.

 

 

 

Laut DKMS kostet die Registrierung jedes potenziellen Lebensspenders 50 Euro. Der Großteil der Kosten entfällt dabei auf die Laboruntersuchungen. Die Hochschule, Förderverein und die Meyer-Stiftung werden mit Hilfe von Spenden, die Typisierungen übernehmen, die finanziell nicht abgedeckt sind.  Wer helfen möchte, aber aus gesundheitlichen Gründen als Spender nicht in Frage kommt, kann daher gerne finanziell zur Typisierungsaktion beitragen.

 

 

 

Spendenkonten:
Meyer Stiftung, 70619 Stuttgart, BW Bank Pforzheim, BLZ 600 501 01,  Konto: 265 13 47, „Spendenkonto: Claudia“
DKMS,  Spendenkonto: 153134003, Volksbank Rottweil eG, BLZ 64290120, Verwendungszweck: HS PF

 

 

 

Unterstützt wird die Hilfe für Claudia auch von der Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim. In dem naturwissenschaftlichen Gymnasium gehören Themen wie Organspenden, Immunreaktionen und Typisierungen zum Unterrichtsstoff. Die dortige Schülervertretung regte daher an, nicht nur theoretische Grundlagen zu vermitteln, sondern auch zur praktischen Hilfe aufzurufen. Die Schulleitung nahm die Anregung gerne auf und alle Schüler haben am Freitag, 19. März 2010, die Möglichkeit sich in der Schule typisieren zu lassen. Claudia symbolisiert dabei wie dringend diese Hilfe ist. „Wir freuen uns über dieses Engagement“, kommentierte der Prorektor der Hochschule.

 

 

 

Was ist eine Typisierung?
Stammzellen spenden können nur Menschen, deren Gewebemerkmale weitgehend mit den Merkmalen der Leukämieerkrankten übereinstimmen. Diese Übereinstimmung ist relativ selten. Bei einem Drittel aller Leukämieerkrankten spenden Familienangehörige, bei den anderen beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Deutsche Knochenmarspendedatei (DKMS) in Tübingen, 1991 von einer Patientengemeinschaft gegründet,  registriert daher die Gewebemerkmale potenzieller Spender.

 

 

Bei der Registrierung genügen 5 ml Blut zur Bestimmung der Gewerbemerkmale sowie eine Einverständniserklärung. Die Registrierung behinhaltet zunächst noch keine bindende Einverständniserklärung zur Stammzellenspende. Die Daten verbleiben in der Datei und werden immer wieder mit den Daten der Leukämieerkrankten abgeglichen. Im Falle einer Übereinstimmung kommt die DKMS auf den potenziellen Spender zu.

 

 

 

Stammzellen spenden - wie geht das?

 

 

Stellt sich heraus, dass Sie als Stemmzellenspender in die engere Wahl kommen, erhalten Sie einen Gesundheitsfragebogen, um mögliche Ausschlusskriterien zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt sollte bei Ihnen die endgültige Entscheidung fallen, ob Sie als Spender zur Verfügung stehen. Bestätigt eine weitere genauere Typisierung ihre Übereinstimmung, erfolgen Beratungen und  ein Gesundheits-Check.. Grundsätzlich gibt es zwei Wege der Stammzellenspende:

 

 

 

a) periphere Stammzellenentnahme - direkt aus dem Blut
80 Prozent aller Stammzellenspenden werden über dieses Verfahren gewonnen. Dem Spender wird ca. fünf Tage im Vorfeld ein täglich ein Wachstumsfaktor unter die Haut gespritzt (z. B. vom Hausarzt). G-CSF wird vom Körper bei jeder Infektion selbst hergestellt und ist ein Medikament zur Anregung der Stammzellenproduktion. Während der Einnahme kann es zu grippeähnlichen Symptomen kommen, Nach Abschluss dieser Behandlung können die Stammzellen in der Entnahmeklinik mit einem speziellen ambulanten Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. An beiden Armen werden Venenzugänge gelegt. Das Blut fließt aus einem Zugang raus, über einen Zellseperator und wieder zurück in den Körper. In diesem Zellseperator werden die Stammzellen vom Blut getrennt. Der Vorgang dauert ca. vier bis fünf Stunden.

 

 

 

b) Knochenmarkentnahme

 

Das Knochenmark (nicht Rückenmark) wird dem Spender bei Vollnarkose mit Hilfe einer Punktiernadel aus dem Beckenkamm entnommen. Dazu genügen in der Regel zwei kleine Schnitte und einige Einstiche im Bereich des hinteren Beckenknochens. Der Spender geht in der Regel für am Tag vor der Entnahme ins Krankenhaus und bleibt danach noch einen Tag zur Beobachtung. Die Operation dauert ca. 60 Minuten.