Der Alfred-Kärcher-Preis

Jedes Jahr vergibt die Alfred Kärcher GmbH Co. KG einen Preis für besondere Leistungen von Studierenden. Der Alfred-Kärcher-Preis wird jedes Jahr entweder an einen oder an zwei Studierende vergeben. Werden in einem Jahr zwei Studierende geehrt, ist der Preis mit einem einmaligen Betrag von jeweils € 500 dotiert; wird der Preis nur an einen Studierenden vergeben, erhält der/die Preisträger/in einmalig € 1.000.

 

Kärcher unterstützt die Meyer-Stiftung auch mit dem Alfred-Kärcher-Stipendium in Höhe von jährlich € 2.400. Kärcher trifft die Auswahl selbst. Die Meyer-Stiftung stellt dem Unternehmen entsprechende Unterlagen von Studierenden, die sie selbst unterstützt, zur Verfügung.

 

Kärcher bietet generell Studierenden Praktika-Plätze an; für verschiedene Studiengänge stehen Plätze in Werken und Niederlassungen weltweit zur Verfügung. Außerdem vergibt Kärcher Abschluss- und/oder Studienarbeiten, deren praktischer Teil bei Kärcher durchgeführt werden kann.

 

Konkrete Stellenausschreibungen entnehmen Sie bitte der Homepage unter: http://www.kaercher-karriere.de

Preisträger

Preisträger 2016

Mit dem Alfred-Kärcher-Preis 2016 wird

    Jennifer Haas

für herausragende Studienleistungen und ungewöhnlich hohes Sozialengagement ausgezeichnet.

Kurz-Porträt
  • Schulzeit: mehrfach Ausgezeichnet für soziales Engagement
  • 6 Jahre lang Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberderdingen
  • Familiäre Probleme, Scheidung der Eltern, Umzug nach Pforzheim
  • Wunsch, Mode zu studieren war groß, jedoch nicht erwünscht bei der Familie
  • Beginn der Ausbildung zur staatlich geprüften Modedesignerin
  • Keine Unterstützung der Eltern
  • Nebenjob als Stationshelferin im Krankenhaus, um benötigte Materialien und Stoffe für die Ausbildung zu bezahlen
  • Abschluss zur staatlich geprüften Modedesignerin, mit Fachhochschulreife und Gesellenbrief mit einem Notendurchschnitt von 1,8
  • Ausgezeichnet von der Schule für soziales Engagement
  • Über den zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife erlangt
  • Lang ersehnter Wunsch nach Mode Studium wurde wahr
  • 1 Jahr jedoch als Vollzeitverkäuferin gearbeitet bei einem Modeunternehmen in Pforzheim, um Geld einzusparen für ein Studium
  • Vor Beginn des Studiums, Praktikum im Theater und Orchester in Heidelberg
  • Aufnahme des Mode Studium an der HS für Gestaltung in Pforzheim SS 2012
  • Beitritt bei der Hochschulinitiative "sneep"
  • Stipendiatin der Meyer–Stiftung ab dem 6. Semester und einmal Förderung mit dem Kärcher-Stipendium sowie von der Holl-Stiftung Pforzheim
  • Praxissemester in Kopenhagen
  • Abschluss an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim zum Ende des Wintersemesters 2015/2016 mit einem Bachelor mit Auszeichnung mit einer Gesamtnote von 1,3
  • Aufnahme der Arbeit ab Mitte August 2016 bei dem Mode Label  „Blutsgeschwister“ in Berlin
  • Wunsch nach eigenem Label


Preisträger 2015

Mit dem Alfred-Kärcher-Preis 2016 wird

   Lisa Hofmann

für ihre bewundernswerte Lebens- und überragende Studienleistung als junge alleinerziehende Mutter ausgezeichnet.
 
Kurz-Porträt
  • In der 10. Klasse der Mittelschule wird Lisa Hofmann schwanger
  • Sohn Mika wird kurz nach ihrem 17. Geburtstag im Jahre 2006 geboren
  • Lisa ist allein erziehende Mutter
  • Auf ca. 15 Bewerbungen für eine Lehrstelle erhält sie keine einzige Antwort
  • In einem größeren Nachbarort im ländlichen Bereich um Schweinfurt kann sie ab September 2006 in einer Metzgerei zur Fleischereifachverkäuferin ausgebildet werden
  • Abschluss der Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin mit der Note „Sehr gut“
  • Besuch der Fachoberschule in Schweinfurt ab September 2010; Fachhochschulreife mit der Note 1,8 im Juni 2011
  • Studium an der FH Pforzheim im Studiengang Controlling, Finanz- und Rechnungswesen ab Wintersemester 2011/2012
  • Stipendiatin der Meyer–Stiftung ab dem 2. Semester und  zwei Mal Förderung mit dem Kärcher-Stipendium
  • Praktikum bei der Kleiner GmbH in Pforzheim im Bereich Controlling
  • Praxis-Semester bei der Trumpf GmbH + Co. KG in Ditzingen im Bereich des Konzerncontrollings und des Konzernabschlusses mit ausgezeichneter Beurteilung
  • Auslandsmodul bei der Kärcher AG in Dällikon/Schweiz mit hervorragender Beurteilung
  • Bachelor-Thesis: „Sales Controlling in der Auslandsgesellschaft eines international tätigen Konzerns – Darstellung und Ausbaumöglichkeiten“; Note:  „Gut“ 
  • Abschluss an der Hochschule Pforzheim in der Regelstudienzeit und ohne einen einzigen Fehlversuch in den Klausuren mit der Gesamtnote  „Gut“ - 2,1  zum Ende des  Wintersemesters 2014/2015
  • Aufnahme der Arbeit ab Mitte April 2015 bei der Ofa GmbH in Bamberg; Hauptaufgabengebiet: Investitionscontrolling, Vertragsmanagement und Transportschadenabwicklung.


Preisträger 2014

Für ihre überragenden Studien- und akademischen Leistungen wird
 
Frau Dr. Viktoria Göbel, geb. Zerr
 
mit dem Alfred-Kärcher-Preis 2014 ausgezeichnet!
 
Auf folgende überragenden Studienleistungen darf verwiesen werden:
  • Diplom-Betriebswirtin (FH) – Hochschule Pforzheim  - Note 1.2 mit Auszeichnung
  • Master of Science (MSc) – Accounting and Finance - Aston Business School Birmingham – Note A mit Auszeichnung
  • Tutorin für Quantitative Planung I – Hochschule Pforzheim
  • Tutorin für Management Accounting – University of Edinburgh

 

Auszeichnungen:

 

Die akademischen Leistungen können wie folgt beschrieben werden:

 
Lehrbeauftragte im Studiengang Controlling, Finanz- und Rechnungswesen der Hochschule Pforzheim seit September 2012
Promotion an der University of Edinburgh zum Doctor of Philosophy (PhD) in Accounting, November 2013. Thema: Corporate Intellectual Capital Reporting: the Case of Germany

 
Veröffentlichungen:
  • Zerr, Viktoria, Ansatzpunkte zur Optimierung des Controllingsystems im kommunalen Immobilienmanagement, Schriftenreihe der MEYER-Stiftung, Band 9, Sternenfels 2010
  • Göbel, Viktoria, Corporate Intellectual Capital Reporting: the Case of Germany, Schriftenreihe der MEYER-Stiftung, Band 13, Sternenfels 2014
  • Goebel, Viktoria,  Estimating a measure of intellectual capital value to test its determinants, Journal of Intellectual Capital 2015 
  • Verschiedene Konferenzbeiträge.


Preisträger 2013

Für ihren außergewöhnlichen Willen zur Überwindung ihrer Krankheit und zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums wird

 

Claudia Trick

 

Studiengang Werbung, mit dem Alfred-Kärcher-Preis ausgezeichnet.

 

Der Weg von Claudia Trick:

Ende Januar 2010: Diagnose Leukämie (in der für sie letzten Klausurwoche); 12. Mai 2010: Transplantation; Wintersemester 2010/11:  Klausur PR nachgeholt, BWL 2 war für das Sommer-Semester 2011 geplant; Ostersamstag 2011: Gehirnblutung (als Folge der ganzen Behandlung) mit halbseitiger Lähmung und anfänglicher Sprachstörung; Juli/August 2011: Osteoporoseeinbrüche an der Wirbelsäule durch die ganze Behandlung und nochmalige Verschlechterung der Gesamtsituation; Herbst 2012: Keine Medikamente mehr; Sommer-Semester 2013: Fortsetzung des Studiums: BWL 2 und mündliche Bachelorprüfung bestanden; Bachelorthesis begonnen (letzter Leistungsnachweis); an fünf Tagen der Woche noch mehrmals Therapien (Hippo, Ergo, Bobath, Physio, Gerätetraining).

 

Auf die Artikel in der Presse unter News  wird auch verwiesen.


Preisträger 2012

Für sein soziales Engagement  an der Hochschule Pforzheim wurde
 
Kevin Blum 
 
Studiengang Steuer- und Revisionswesen als Leiter des Sozialreferats des AStA mit dem Alfred-Kärcher-Preis 2012 ausgezeichnet.
 
Kevin Blum hat u.a. folgende Projekte ins Leben gerufen und begleitet:
 
Grund- und Hauptschulförderung  Help und BiSa;
Elternnetzwerk – Studieren mit Kind/ern,
Nightline Pforzheim/Karlsruhe (Telefonhilfe für Studierende) und
Blutspendenkampagne.
Kevin Blum wurde im Wintersemester 2014/15 mit dem Thomas-Gulden-Preis ausgezeichnet.


Preisträger 2011

 

Der in 2011 erstmals vergebene Alfred-Kärcher-Preis wird zu gleichen Teilen Veronica Ranner und Paul Pronobis verliehen:

Veronica Ranner

 

Nach ganz erheblich schwierigen familiären Lebensumständen hat Veronica Ranner das Examen zum Diplom Designer (FH) Industrial Design an der Hochschule Pforzheim mit der Note 1.1 abgeschlossen. Danach studierte sie am Royal College of Art (RCA), London, MA Design Interactions und erreichte die Note „mit Auszeichnung“. Bereits zu dieser Zeit wurden ihr zahlreiche Auszeichnungen und Preise zugesprochen.  

Das besondere Forschungsgebiet von Veronica Ranner ist die Verwendung von Seidenraupen zur Produktion von künstlichem Gewebe und dessen Einsatz in der Humanmedizin.

Veronica Ranner hat ihre Dissertation am RCA in London nahezu fertig gestellt!

 


Professor Dr. rer. oec. Paul Pronobis, Diplom-Betriebswirt (FH) erhält den Alfred-Kärcher-Preis für seine für seine Promotion an der Handelshochschule Leipzig mit der Gesamtnote "Summa Cum Laude".
 
Paul Pronobis wurde bereits Sommersemester 2006 für seine herausragenden Studienleistungen mit dem Thomas-Gulden-Preis der Stiftung ausgezeichnet. Darauf und die dort gemachten Ausführungen wird verwiesen !